„Installier doch mal wieder…“ Requiem – Avenging Angel

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Ein Engel mit Schrotflinte, Dämonen, die Hölle, ein Krieg zwischen Himmel und Erde – und eine verdammt ambitionierte Engine. Willkommen bei Requiem: Avenging Angel.

1999 wollte Cyclone Studios mit Requiem zeigen, dass ein Ego-Shooter auch mal etwas völlig anderes erzählen kann. Statt Aliens, Nazis oder durchgeknallten Wissenschaftlern schlüpfen wir in die Rolle des Engels Malachi, der mitten in einen Krieg zwischen den Mächten des Himmels und den Gefallenen gerät. Unsere Reise führt uns durch Chaos, höllische Dimensionen und eine futuristische Erde – und irgendwann wird klar, dass hier deutlich mehr auf dem Spiel steht als nur das Überleben der Menschheit.

Dabei hat Requiem einiges zu bieten, was seiner Zeit voraus war: besondere Engelskräfte, Besitzergreifung von Gegnern, Zeitmanipulation, dynamische Beleuchtung, Echtzeit-Schatten und eine aufwendige Portaltechnik, die ganze drei Jahre in Entwicklung war.

Aber Requiem ist auch ein Spiel voller kurioser Ideen, religiöser Motive, ungewöhnlicher Gegner und einer Geschichte, die irgendwo zwischen John Miltons Paradise Lost, Science-Fiction und völligem Größenwahn angesiedelt ist.

Warum kennt heute kaum noch jemand diesen Shooter? Was hat es mit Lilith und Lucifer auf sich? Warum beginnt unsere Reise in einer Welt, die verdächtig nach der Hölle aussieht? Und war Requiem tatsächlich so innovativ, wie es damals den Anschein machte?

Zeit also, einen vergessenen Shooter aus dem Jahr 1999 wieder aus der Versenkung zu holen.

Installier doch mal wieder … Requiem: Avenging Angel.

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